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Seit Jahren wünschen wesentlich mehr Wiesbadener Eltern für Ihre Kinder einen Platz an einer Integrierten Gesamtschule (IGS) als die Stadt zur Verfügung stellen kann; insbesondere im Innenstadtbereich
übersteigt die Nachfrage deutlich das Angebot.
Dieser Versorgungsnotstand eskalierte, als zu Beginn des Schuljahres 2001/2002 so viele berechtigte Bewerbungen für eine integrierte Gesamtschule abgewiesen werden mussten, dass diese Anzahl gereicht
hätte, um drei neue Klassen zu bilden. Auch in den nächsten Jahren wird die Nachfrage an IGS-Plätzen größer sein als das Angebot.
Diese untragbare Situation hat sowohl betroffene als auch “IGS-erfahrene” Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer auf den Plan gerufen, sich für die Schaffung einer neuen IGS in der Innenstadt einzusetzen.
Dazu wurde im Dezember 2001 die Initiative ProIGS gegründet. Unterstützt wird das Lehrer-/Elternengagement vom elternbund Hessen e. V. (ebh), von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften Wiesbaden (GEW) und der
Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulverband (GGG).
ProIGS geht es nicht darum, andere Schulformen in Frage zu stellen oder anderen Wiesbadener Schulen aus Ihren Räumen zu verdrängen sondern dass mit einer neuen IGS dem Elternwillen Rechnung getragen
wird die sich für das Konzept einen Integrierten Gesamtschule entschieden haben.
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